Ritten entdecken

Das sonnig Rittner Sonnenplateau liegt eingebettet zwischen dem Eisacktal und dem Sarntal, oberhalb der Landeshauptstadt Bozen, im Herzen von Südtirol. Der Ritten mit seinen 22 Kirchen gilt als Bozner Hausberg und hat ein Wanderwegenetz von 360 Kilometern. In den 12 Dörfern und Fraktionen leben knapp 8.000 Personen. Die Hauptorte sind Klobenstein, Oberbozen und Unterinn.
Die ErdpyramidenDie Rittner Erdpyramiden sind ein wahres Wunder der Natur und zählen zu den schönsten Europas. An gleich mehreren Orten am Ritten sind sie anzutreffen: Im Finsterbach, zwischen Mittelberg und Lengmoos, im Katzenbachtal, unterhalb von Oberbozen, und im Tal des Ganderbaches bei Unterinn. Die Erdpyramiden bestehen aus einem späteiszeitlichen Moränenlehm. Die höchste Erdpyramide ist 30 Meter hoch, die älteste 607 Jahre alt.
Das BienenmuseumSumm, summ, summ! Wandern Sie von unserem Hotel in nur zehn Minuten zum Bienenmuseum in Wolfsgruben. Angesiedelt im 600 Jahre alten Plattner-Hof, einem malerischen Gehöft, das die Bozner Kaufmannsfamilie Gramm in den 70er Jahren vorbildlich saniert hat. Seither ist im Plattner-Hof ein Bienenmuseum mit historischen Imkereigegenständen untergebracht. Auch der original erhaltene Wohntrakt des Hofes kann besichtigt werden. Im Freigelände wurde ein Lehrpfad angelegt und Sie können die Bienenstände, den Bauerngarten und den Teich sowie alte Kulturpflanzen besichtigen.
Maria Himmelfahrt 72 Tage, so lange dauerte einst die traditionelle Sommerfrische der „reichen“ Bozner Kaufleute. Am 29. Juni packten sie Hausrat, Kind und Kegel in große geflochtene Körbe, sogenannte „Pennen“, und zogen rauf auf den Ritten. In Maria Himmelfahrt entstanden in der Mitte des 17. Jahrhunderts die ersten Sommerfrisch-Häuser. Es waren herrschaftliche Villen, die nur für den Sommer gebaut waren, sprich ohne Heizung und isolierte Fenster. In Maria Himmelfahrt entstand eine schöne Lindenalleen, viele kleine 6-eckige Häuser, einige private Kapellen und auch ein Schießstand. Die meisten Gebäude von damals sind noch heute erhalten.
Die KommendeDie Kommende Lengmoos ist der kultureller Strahlpunkt des Rittens. Einst ein Hospiz, wurde die Kommende während der Bauernunruhen im Jahre 1525 zerstört. Im 17. Jahrhundert wurde sie im barocken Stil neu errichtet. Im ersten Stock entstanden prachtvoll ausgestattete Prunkräume, die hohen Würdenträgern als Aufenthalt dienten und jeden Freitag besichtigt werden können.
Bekannt ist die Kommende wegen der Rittner Sommerspiele. Sie werden im Hochsommer im Kommendenhof unter freiem Himmel aufgeführt.
Gastronomische NachtfahrtenAn fünf Sommerabenden findet eine kulinarische Nachtfahrt mit der Rittnerbahn statt. Genießen Sie ein Feinschmeckermenü mit den dazu passenden Weinen. Wie funktionierts? In Oberbozen steigen Sie in den historischen Jugendstilwagen der Rittner Bahn und fahren bis nach Klobenstein. An jeder der fünf Haltestellen werden Sie von Rittner Gastwirten kulinarisch verwöhnt. Die Nachtfahrt wird von einem Ensemble musikalisch begleitet.mehr erfahren
Land und LeuteDie Rittner gelten als feine, fleißige und ruhige Leute. Die Landwirtschaft hat auf dem Ritten eine lange Tradition. Zu sehen an den über 300 Bauernhöfen, die mit viel Fleiß bewirtschaftet werden. Rund 260 Landwirte sind Viehbauern, die restlichen haben sich auf den Obst- und Weinbau spezialisiert. So gibt es rund um Unterinn am Ritten mehrere Betriebe, die auf über 900 m Meereshöhe Bergäpfel anbauen. Es gibt auf dem Ritten aber auch eine Reihe von Kräuterbauern aber auch Schaf-, Ziegen- oder Wagyuhalter.
Die WirtschaftVom Ritten aus in die Welt. Bekannt ist der Ritten auch aufgrund der erfolgreichen Wirtschaft. Über 800 Unternehmen verschiedenster Branchen sind am Ritten angesiedelt, einige von ihnen seit über 100 Jahren. Das Besondere: Auf dem Ritten haben auch Unternehmen von Weltformat ihre Heimat. Wie Loacker, der größte Waffelhersteller Italiens, oder Finstral, der Italien-Marktführer im Fensterbau.
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